Energiepreise Runter Gifhorn

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TelDaFax ist insolvent Der größte unabhängige Stromversorger Deutschlands, die Troisdorfer TelDaFax hat am 14. Juni 2011 den Insolvenzantrag beim Amtsgericht Bonn gestellt. Drucken
Mittwoch, den 15. Juni 2011 um 21:51 Uhr

Damit blieben die Bemühungen der neuen Geschäftsführung um eine Erhöhung der Zahlungsfähigkeit sowie ein Eigentümerwechsel im Frühjahr 2011 ohne Erfolg. Verbrauchern, die vom Angebot des Unternehmens Gebrauch machten, Energie gegen Vorkasse zum Sonderpreis zu beziehen, droht damit nach Einschätzung der Verbraucherzentralen der Verlust ihrer Vorauszahlungen.

Was bedeutet die Insolvenz für Ihre TelDaFax-Kunden?

Am Ende eines Insolvenzverfahrens, das durch das Amtsgericht eröffnet wird, steht entweder die vollständige Abwicklung des Unternehmens, eine Weiterführung nach erfolgreicher Sanierung oder eine (teilweise) Übernahme durch Dritte.
Aus Sicht des Kunden hat die Insolvenz derzeit keine unmittelbaren Auswirkungen. Die Vertragsverhältnisse laufen auf Basis der bisherigen Konditionen weiter.

Der Kunde hat kein Sonderkündigungsrecht!

Dies würde sich erst dann ändern, wenn TelDaFax oder ein übernehmender Dritter die vertraglichen Konditionen (zum Nachteil des Kunden) verändert.
Im Zuge eines Insolvenzverfahrens werden Gläubiger i.d.R. zum (teilweisen) Forderungsverzicht aufgefordert. Kunden, die eine Vorauskasse oder Sonderabschläge geleistet haben, droht daher ein Verlust der geleisteten Zahlungen.

Die Strom- und Gasversorgung der Kunden bleibt in jedem Fall gewährleistet. Für den Fall, dass TelDaFax dazu selbst nicht mehr in der Lage ist, übernimmt die Versorgung der Grundversorger. Der Kunden „fällt“ automatisch wieder in den (teuren) Grundversorgungstarif. Immerhin eine gute Nachricht: aus diesem Tarif kann der Kunde schnell und unkompliziert wieder wechseln – Grundversorgungstarife haben eine Mindestvertragslaufzeit von lediglich 4 Wochen zum Monatsende.

Sollte das Vertragsverhältnis kurzfristig fristgerecht kündbar sein, ist dies auch während des Insolvenzverfahrens möglich. Es gibt jedoch auch dann keine Sicherheit hinsichtlich der Rückzahlung der Sonderabschläge bzw. der überschüssigen Vorauskasse. Dies gilt auch für bereits ausgesprochene und ggf. angenommene Kündigungen, bei denen jedoch die Rückzahlung noch aussteht.

Hotline für TelDaFax-Kunden

Das Amtsgericht Bonn empfiehlt TelDaFax-Kunden sich direkt an TelDaFax zu wenden. Es hat jedoch zu dem Insolvenzverfahren auch bei sich eine Hotline eingerichtet, die unter den Anschlüssen 0228/702-2216, -2217, -1908 und -1909 erreichbar ist.




 

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