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Wettbewerb um Stromkunden nimmt stetig zu |
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Dienstag, den 31. Januar 2012 um 19:07 Uhr |
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Heidelberg - Laut Verivox haben rund 3 Millionen Haushaltskunden im Jahr 2011 einen neuen Stromanbieter gewählt. Die Anzahl der Stromanbieterwechsel hat im Vergleich zum Vorjahr damit leicht zugenommen. Die meisten Verbraucher haben jedoch nach wie vor noch nie gewechselt.
Laut Monitoringbericht der Bundesnetzagentur haben im Jahr 2010 rund 2,7 Millionen Haushaltskunden einen Stromanbieterwechsel durchgeführt, was einer Wechselquote von rund 5,9 Prozent entspricht. Die amtlichen Wechselquoten für das Jahr 2011 werden vermutlich erst im Herbst 2012 veröffentlicht.
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Weitere Strompreiserhöhungen abzusehen |
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Dienstag, den 31. Januar 2012 um 18:57 Uhr |
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Heidelberg - Verivox hat ermittelt, dass in den kommenden Monaten weitere Stromversorger die Preise um rund 3,5 Prozent erhöhen werden. Für einen Musterhaushalt bedeutet dies eine jährliche Mehrbelastung von rund 36 Euro. Die Gründe dafür sind neben den Beschaffungspreisen vor allem die angestiegenen Netznutzungsentgelte, die noch nicht von allen Anbietern berücksichtigt werden.
Netzentgelte sind um 5 Prozent angestiegen
Die Netznutzungsentgelte sind im Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 5 Prozent angestiegen. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4.000 kWh bezahlte im Jahr 2011 rund 225 Euro (netto) Netzgebühren, im Jahr 2012 ist dieser Wert auf 237 Euro angestiegen.
Die meisten Stromversorger haben auf diese Erhöhung noch nicht reagiert, weil die Höhe einer zusätzlichen neuen Netzentgeltumlage, mit der stromintensive Gewerbe gefördert werden, erst im Dezember 2011 auf 0,151 Cent/kWh festgelegt wurde.
„Die Netzentgelte für 2012 mussten zwar bereits im vergangenen Oktober veröffentlicht werden, doch handelte es sich dabei um vorläufige Werte, die erst zum Januar 2012 verbindlich wurden. Daher haben viele Versorger abgewartet“, erklärt Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox.
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Flexstrom soll Bonus zahlen |
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Dienstag, den 10. Januar 2012 um 19:31 Uhr |
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Heidelberg - Die Schlichtungsstelle Energie hat ihre erste Schlichtungsempfehlung veröffentlicht. Laut Bund der Energieverbraucher (BdEV) handelt es sich bei dem betroffenen Versorger um Flexstrom. Die ausgesprochene Empfehlung bestätigt die konsequente Haltung von Verivox, dass versprochene Boni auch zu zahlen sind.
Die Schlichtungsstelle Energie entschied in ihrer ersten Empfehlung, dass der betroffene Versorger den Jahresbonus auszahlen muss – auch wenn der Verbraucher nach einem Jahr den Vertrag kündigt. Zudem hat der Versorger die Fallpauschale von 350 Euro zu zahlen.
Wie der BdEV berichtete, handelt es sich bei dem betroffenen Versorger um die Flexstrom AG aus Berlin. Diese wird in dem Schreiben zwar nicht ausdrücklich genannt, doch laut BdEV sei eindeutig die Flexstrom AG betroffen. Darauf weisen AGB-Formulierungen, die referenzierten Urteile und die Ziffer der streitigen Klausel hin.
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Deutsche Energie-Agentur warnt vor teurem Winter |
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Sonntag, den 11. Dezember 2011 um 19:49 Uhr |
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Energetische Gebäudesanierung schützt vor hohen Energiepreisen
Berlin (ots) - Der Heizölpreis steigt auch in diesem Herbst an und liegt mit rund 85 Cent pro Liter 30 Prozent über dem Vorjahresniveau. Damit stehen viele Haushalte nach Einschätzung der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) vor einer teuren Heizperiode. Auf eine vierköpfige Familie in einem alten, unsanierten Einfamilienhaus* kommen zum Beispiel allein in diesem Winter Mehrkosten von 800 Euro zu. Wer sich langfristig weitgehend unabhängig machen will von der Entwicklung der Energiepreise, sollte seinen Heizenergiebedarf durch eine energetische Sanierung senken.
Sanierung zum Effizienzhaus senkt Heizkosten um 70 Prozent und mehr
Eine umfassende Sanierung zu dem KfW-geförderten, guten Energiestandard "Effizienzhaus 85" würde die Heizkosten für das oben genannte Beispielhaus von etwa 3.500 Euro auf jährlich unter 1.000 Euro senken. Dem gegenüber stehen Sanierungskosten von 60.000 Euro, wobei der Staat Fördermittel von bis zu 10.000 Euro dazugibt. Mit mehr Investitionen lassen sich auch höhere Effizienzhaus-Standards und damit noch stärkere Einsparungen des Energiebedarfs erreichen.
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Energiepreise im Jahr 2011 deutlich gestiegen |
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Sonntag, den 04. Dezember 2011 um 12:49 Uhr |
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Heidelberg - Das unabhängige Verbraucherportal Verivox hat die Entwicklung der Strom- und Gaspreise im Jahr 2011 untersucht. Die Strompreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent angestiegen, die Gaspreise haben sich um 4 Prozent nach oben bewegt.
Strom
Der Verivox-Verbraucherpreisindex Strom weist für das Jahr 2011 einen durchschnittlichen Wert von 24,35 Cent pro Kilowattstunde aus. Für einen Musterhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 4.000 kWh entspricht dies jährlichen Stromkosten von 974 Euro. Im Jahr 2010 lag der durchschnittliche Kilowattstundenpreis bei 22,81 Cent (912 Euro bei 4.000 kWh). Damit sind die Strompreise im Jahresvergleich um rund 7 Prozent angestiegen. Für den Musterhaushalt entspricht dies einer jährlichen Mehrbelastung von 62 Euro.
Gas
Laut Verivox-Verbraucherpreisindex Gas kostete eine Kilowattstunde Gas im Jahr 2011 durchschnittlich 6,19 Cent. Ein Musterhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 20.000 kWh bezahlt so rund 1.238 Euro für Gas. Der durchschnittliche Gaspreis im Jahr 2010 lag bei 5,98 Cent pro kWh (1.195 Euro bei 20.000 kWh). Im Jahresvergleich ergibt sich daraus ein Anstieg von rund 4 Prozent, was für einen Musterhaushalt zusätzlichen Jahreskosten von 43 Euro entspricht.
Energie wird langfristig teurer
„Die Energiekosten zeigen einen stetigen Aufwärtstrend, der in den letzten Jahren nur durch die Finanzkrise im Jahr 2008 kurz unterbrochen wurde“, sagt Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox. „Die Gründe dafür sind vielgestaltig. Zum einen werden Rohstoffe weltweit teurer, zum anderen wird Energie stärker besteuert als kaum ein anderes Gut in Deutschland. Zusätzlich verteuert der Umbau der Stromerzeugung die Energiepreise“, so Reese weiter. Den steigenden Preisen können Verbraucher am besten mit einer Prüfung ihrer aktuellen Tarife begegnen. Die Experten von Verivox raten daher zum Preisvergleich bei Strom und Gas. Durch den Anbieterwechsel können – bei vergleichbaren Konditionen – mehrere Hundert Euro pro Jahr eingespart werden.
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