Energiepreise Runter Gifhorn

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Jahresbilanz Energiemarkt Strom und Gas Drucken
Montag, den 25. Januar 2016 um 19:23 Uhr

Heidelberg - Für Verbraucher sind die Preise von Strom und Gas in diesem Jahr im Durchschnitt leicht gesunken. Steigende Abgaben und Netzentgelte führen zu Steigerungen.

Strom im Jahresvergleich knapp ein Prozent günstiger

Eine Familie mit 4.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch bezahlt laut Verivox-Verbraucherpreisindex im Januar 2016 durchschnittlich 10 Euro weniger für Strom als noch vor einem Jahr. Im Januar 2015 waren für 4.000 kWh 1.128 Euro zu zahlen. Zum 1. Januar 2016 sinkt dieser Betrag auf 1.118 Euro. Die durchschnittlichen Stromkosten sind damit in den vergangenen 12 Monaten um weniger als ein Prozent gesunken.

Preissenkungen 2015 stehen Preiserhöhungen 2016 gegenüber

Zum 1. Januar 2016 haben 140 Versorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 2,8 Prozent angekündigt. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4.000 kWh bedeutet dies eine jährliche Mehrbelastung von 33 Euro. 49 Versorger haben Preissenkungen von 2,2 Prozent angekündigt.

Die meisten Preissenkungen gab es zum Jahresanfang 2015. Von Januar bis Dezember 2015 haben knapp zwei Drittel der Grundversorger (528 von 834) Preissenkungen von durchschnittlich 2,5 Prozent vorgenommen. Drei von vier Preissenkungen fanden zum 1. Januar statt, die übrigen in den Folgemonaten. Knapp sechs Prozent der Grundversorger (50 von 834) haben 2015 ihre Preise um durchschnittlich 2,8 Prozent erhöht.

Wachsende Preisunterschiede






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Sinkende Gaspreise kommen nicht bei allen Verbrauchern an Drucken
Montag, den 25. Januar 2016 um 19:15 Uhr

Heidelberg - Nur etwas mehr als die Hälfte der über 700 Gasgrundversorger hat seit Jahresbeginn die Preise für private Verbraucher gesenkt oder Senkungen zum Jahreswechsel angekündigt. Das hat eine Auswertung des unabhängigen Verbraucherportals Verivox ergeben. Während die Großhandelspreise an den Spotmärkten auf Jahressicht um 17 Prozent gesunken sind, verbilligten sich die Preise für Haushaltskunden durchschnittlich um 2,7 Prozent.

„Wir beobachten in diesem Jahr einen geringfügigen Rückgang der Gaspreise, der sich über die Heizperiode auch bis Anfang 2016 fortsetzt. Allerdings profitieren längst nicht alle Verbraucher von dieser Entwicklung, da nur rund die Hälfte der Grundversorger die Preise senkt“, sagt Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung bei Verivox. „Der massive Anstieg der Netzkosten bremst vielerorts die Entlastung der Verbraucher.“

Gaspreise im Jahresvergleich leicht gesunken






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Strom: Netzkosten steigen bundesweit um 4 Prozent Drucken
Montag, den 25. Januar 2016 um 19:05 Uhr

Heidelberg. Die Kosten für die Nutzung der Stromnetze steigen zum Jahreswechsel bundesweit um durchschnittlich 3,9 Prozent. Das hat das unabhängige Verbraucherportal Verivox ermittelt. In zahlreichen Netzgebieten fallen die Änderungen der Netznutzungsentgelte mit Steigerungen zwischen 10 und 20 Prozent sogar deutlich höher aus.

Bei einem Verbrauch von 4.000 kWh liegen die Netzkosten für private Haushalte derzeit im Bundesdurchschnitt bei 256 Euro. Im kommenden Jahr werden sie auf 266 Euro steigen. Die Mehrkosten belaufen sich damit im Schnitt auf 10 Euro. Dazu kommt noch die Mehrwertsteuer.

Stromnetze müssen Energiewende bewältigen






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Steigende Netzkosten machen Strom teurer Drucken
Freitag, den 23. Oktober 2015 um 18:47 Uhr

Heidelberg - In vielen deutschen Großstädten steigen zum Jahreswechsel die Kosten der Stromnetze. Das geht aus einer aktuellen Analyse des unabhängigen Verbraucherportals Verivox hervor. Weil zeitgleich staatliche Umlagen steigen, kann es für einen Teil der Verbraucher 2016 unterm Strich teurer werden.

Deutliche Kostensteigerungen in Dresden, Düsseldorf und Essen

Am stärksten fällt die Erhöhung der Netznutzungsentgelte in Dresden aus. Aktuell zahlt eine Familie mit einem Verbrauch von 4.000 kWh hier 260 Euro netto für die Benutzung der Stromnetze. Im kommenden Jahr sollen sich die Kosten auf 284 Euro erhöhen. Unter Berücksichtigung der Mehrwertsteuer ergeben sich so rechnerische Mehrkosten von rund 29 Euro (9,4 Prozent) pro Jahr.

Auch in Düsseldorf fällt die Preisanpassung mit 24 Euro bzw. 10,8 Prozent überdurchschnittlich hoch aus. In Essen steigen die Kosten um 8,1 Prozent bzw. 23 Euro. Ein mittlerer Anstieg findet sich in den Metropolen Frankfurt (7,6 Prozent), München (7 Prozent) und Hamburg (6,7 Prozent). Kaum spürbar fällt die Netzkostenerhöhung mit je 0,2 Prozent in Berlin und Dortmund aus.

Entlastung in Stuttgart und Münster






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Ökostrom-Umlage steigt auf Rekordhöhe Drucken
Freitag, den 23. Oktober 2015 um 18:40 Uhr

Heidelberg. Laut einer Meldung der Deutschen Presseagentur wird die EEG-Umlage für das Jahr 2016 auf einen neuen Rekordwert von 6,354 Cent steigen. Da sich auch bei den Kosten der Stromnetze ein weiterer Anstieg abzeichnet, werden steigende Strompreise für Verbraucher im kommenden Jahr immer wahrscheinlicher. Für Entlastung könnten sinkende Beschaffungspreise der Energieversorger an der Strombörse sorgen.

Kosten der Stromnetze belasten Verbraucher

„Die kurze Atempause bei den staatlich regulierten Strompreisbestandteilen ist offenbar schon wieder vorbei“, sagt Jan Lengerke, Mitglied der Geschäftsleitung beim unabhängigen Verbraucherportal Verivox.

„Da neben der EEG-Umlage auch bei anderen Abgaben und Umlagen keine Entlastung zu erwarten ist und erste Netzbetreiber deutliche Steigerungen der Netznutzungsentgelte für das kommende Jahr angekündigt haben, kann es regional erneut zu spürbaren Strompreissteigerungen kommen.“

Entlastung aus dem Vorjahr vollständig aufgezehrt

Die EEG-Umlage soll im kommenden Jahr von derzeit 6,17 Cent/kWh um 0,184 Cent auf 6,354 Cent/kWh steigen. Für einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh bedeutet dies unter Berücksichtigung der Mehrwertsteuer rechnerische Mehrkosten von 8,76 Euro im Jahr. Die Steigerung fällt damit mehr als doppelt so hoch aus wie die Senkung im Vorjahr. Zum Jahreswechsel 2014/2015 war die EEG-Umlage von 6,24 Cent/kWh auf 6,17 Cent/kWh gesunken, was einer Entlastung um lediglich 3,33 Euro entsprach.






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